FORSCHUNG

Die Mechanik ist die Lehre von Kräften und Bewegungen. Probleme der Kraftübertragung und Bewegungsfunktionen können nur mit Regeln der Mechanik gelöst werden. Deshalb ist sie eine der tragenden Säulen des Maschinenbaus. Sie trägt zum physikalischen Verständnis von Maschinen bei und ist Basis moderner Simulationswerkzeuge. Diese wiederum helfen dabei, kostspielige Versuche zu ersetzen oder zumindestens den Aufwand zu reduzieren. Dies ist inzwischen auch in der Industrie ein bedeutsamer Faktor geworden.

 

Die Forschungen am Lehrstuhl für Angewandte Mechanik lassen sich größtenteils unter der Überschrift Dynamik, Regelung und Optimierung von Mehrkörpersystemen zusammenfassen. Der Lehrstuhl für Angewandte Mechanik hat wesentliche Beiträge zur Entwicklung von Grundlagen für nichtlineare Systeme sowie zur Robotik geleistet und darüber hinaus die erarbeiteten Theorien und Methoden in Industrieanwendungen erprobt. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier untenstehende Bereiche.

 

 

Schwerpunkte

  • Theorie der Mehrkörpersysteme: Grundlagenarbeit wird für Mehrkörpersysteme mit einseitigen Bindungen und strukturvarianten Eigenschaften auf dem Gebiet der nichtlinearen Schwingungen und im Bereich Robotik und Laufen geleistet.
  • Robotik: Modellierung, Regelung von Industrierobotern, vor allem in Kombination mit kontaktdynamischen Vorgängen (Montage). Laufdynamik und Laufregelung. Konstruktion einer Laufmaschine nach biologischen Kriterien (Sechsbeiner, Rohrkrabbler, Zweibeiner).
  • Nichtlineare Maschinendynamik: Anwendung der Grundlagen auf Probleme der Maschinen- und Rotordynamik, insbesondere Antriebstechnik, Getriebetechnik, Steuerketten, Verarbeitungsmaschinen, Turbomaschinen.
  • Mechatronik: Simulation und Entwicklung von hydraulischen und elektromagnetischen Stellsystemen zur Verbesserung der Dynamik.